Lebensfeindes Freunde

- Kritik der reinen Kritik -

Man kann sicherlich vielen Leuten vieles vorwerfen, wenn einem genaue Kenntnisse und Überschau über deren Werk fehlen. Sieht man sich, wenn Mühe gescheut wird, auch nur ausschliesslich seine Biographie an, wird man häufig einen sehr offenen undogmatischen Menschen finden, der jedem seine Facon beliess und eben genau jene eigene Facon schätzte.

Über seine Aussprüche lässt sich sicher streiten, jedoch muss man in Betracht ziehen, dass Grundlage seiner Rede, der Mensch ist, welcher innerlich existiert, real und in Prozessen.

Legt man dies einmal einen Gedanken lang wirklich zugrunde, relativieren sich viele Aussagen eines Menschen über die verschiedenen Belange des Lebens. Häufig ist man entsetzt über einseitige Berichterstattung, welche Urteile impliziert, anstatt dem Leser Denkmodule zu vermitteln, mit denen er selbst sich eine Meinung bilden kann. Eben dieses, dem Leser eine Meinung zu vermitteln, ist in Wissenswertem nicht zu finden. Wenn einer sagt: “Denke zuerst einmal durch, was ich sage, und urteile danach!” Sagt er nicht, sei dummgläubiger meiner Worte, sondern genau das Gegenteil. Das das einer autoritätsgläubigen Zeit zuwider ist, liegt in der Natur der Sache.

Nimmt man Bruchstücke aus einem Satze, Absatz, bzw. Buch…..sind es eben nur Bruchstücke und nicht die Idee des Autors. Vor allem dann nicht, wenn es sich um Gedanken handelt, die vor und/oder für Menschen geäussert wurden, die sich schon intensiver mit seinen gedanklichen Grundlagen beschäftigten. Das moderne Leben macht wahnsinnig gescheit…Bildung umsonst….oder Bildung umsonst? Das ist hier die Frage.

Mit 7 Jahreszyklen bekommt man sein Leben ja auch zuende gelebt. Vielleicht wird es auch mal länger….
Das Leben oder AufENThaltungen. Unstet war es ja schon immer, das Leben, zumindest seit unsere Grossväter ausstarben und mit ihnen Nietzsche. Wille ….. Wille und Tatkraft, welche nicht auf Wirtschaftlichkeit gerichtet waren, sondern auf Sinnhaftigkeit und Tiefgang. Mag da braune Sosse d’rübergegossen worden sein, dass allein kann nicht als Ausrede gelten.

Wer denkt weiter als sein Abschluss? Bin ich das oder bin ich dies?
In erster Linie sind wir Mench - und der ist nicht sein Beruf, sondern, wie es die Sprache so schön sagt:
Übt diesen aus! Es muss wohl an einer ans genialische grenzenden Verwirrtheit liegen, die wir uns patentieren lassen sollten. Gegebenenfalls ein Älternhaus, welches immer am Rotieren war. Oder das Idealfreie, das mit Ideologiefreiheit gleichgesetzt wird…oder oder oder

Zumindest bin ich vor 100 Jahren in ein Zeitloch gefallen und wache nun hier in Deutschen Ländereien auf. Die Frage ist nur………….hab’ ich mich geworfen oder Goliath? Warum denkt sich mir das alles?
Wahrscheinlich, weil ich heute auf dem Jahrmarkt war und mir das das Hirn versengt hat.

Brot und Spiele….CamelION der M8
Wer hat den Weihnachtsmann gemacht?
Knecht Ruprecht spendet Töne
Auf des Rabens Okulele

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