Archive für 23.1.2008

NETZphoren

Last geleased
Spionage sucht
WEBes WEBend
EIGENtum

Die Ideenlosigkeit neue Traditionen zu begründen findet sich auch dort, wo wir eine neue Netzkultur vermuten. Mitunter erscheint es aber eine neue Zeitqualität zu sein,in der man Zeit und Raum überbrückt und gleichZEITig seine Leichen im Keller aufräumen kann. Eine Art Katharsis im Potential,welche Weglaufen sinnlos macht.
Mancher würde gerne einmal neue Gedanken sehen, findet jedoch immer Versatzstücke des Gleichen. Hobbies, MainstreamLektüren und -Musik, Zahl der Kinder. Wer hat was…mehr…individuelleres?
Das Kinder sich heute immer mehr selbst überlassen bleiben ist, bei der Helligkeit mancher Eltern, fast förderlich für deren Ent-Wickelung. Kinder sind eine Art Besitz für sie, wie andere Dinglichkeiten, scheinbar Dringlichkeiten, auch.
Materialismen gehen erschreckend tief. Man meint fast, dass Organe und Glieder austauschbare Vehikel sind, schneidert sich neue Gesichter. Vielleicht kann man bald auch Enzyklopädien implantieren.

Der Mensch hat seine physiologische Grundlage, die er sich mitunter selbst erschafft. Der Leib ist kein Auto, wobei man auch da individuelles entdecken kann, nicht in der Marke, sondern in der Erscheinung…Benutzerspuren, Farben, Inhalt etc. Dann gibt es noch die Talente, Fähigkeiten…selbst Geschmackssinne kann man bilden…und sei es nur* der  Gaumen.

Schiller lebte mit einem siechen Leib und Bewies durch seine Obduktion die Wahrheit seiner Dissertation. Der Mensch baut und verändert seinen Leib. Mimik und Gestik sind das Äusserste, jedoch prägt sich der Charakter in Gesichtslinien, Mundwinkel und Haltung. Jeder Gang ist individuell. Selbst Krankheit ist häufig auch selbstverschuldet….durch z.B Schweinefleischmast, falsche Ernährung im Speziellen, Mast im Allgemeinen. Alkohol, Drogen und manchmal Dumpfheit können ursächlich sein. Falscher Umgang und Art der Beschäftigungen wirken mehr ein als man allgemeinhin glaubt. Ja, Glauben ist nicht aus der Mode, wir nennen ihn nun Wissen.

Das Ideen, die eine Kultur betreffen, Zeit zur Umsetzung bedürfen, genauso wie es lange dauert bis ein Indivduum eine Idee in sein Einzelleben bringen kann, ist in Vergessenheit geraten. Kulturelle Umwandlungen bedürfen eines Wachsens, das ist evtl. die Crux an Reformen, dass immer gemeint wird (meinen ist schon Verfestigung der Begriffe = Materialismus) wir seien wie Maschinen, an denen man Schrauben versetzt und alles läuft anders.

Das Problem hatte wohl Echnaton schon, er hingegen war sich auch wohl dessen bewusst. Seine 1GottIdee von *ATON* wandelt sich jedoch später in Moses *ADONAI*, welches sich später in einen ganz persönlichen Gott bei Luther wiederum findet und eben unter anderen bei Schiller und Goehte zur kreativen Wurzel wird. Höhen flachen immer wieder ab, ersteigen aber jedesmal neue Höhen, wenn der Phönix aus Asche kömmt.

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