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- 24.12.2011: Schmitt - Eine Lesung oder lösungsorientierte Literatur
- 25.8.2011: 'People Get Started' - 138x110cm/oval - Tableau von Norbert Schmitt
- 24.8.2011: Das Grauen der KulTouren - von Norbert Schmitt
- 24.8.2011: $oft%Drink - von Norbert Schmitt
- 24.8.2011: EinVerGehen
- 24.8.2011: künstlerisches Cocooning - reverseAutoreserveVerse von Norbert Schmitt
- 24.8.2011: - Zusammendenken der Vereinzelung - Text von Norbert Schmitt
- 26.12.2010: Eine Reise in das Ungewusste
- 28.2.2010: HahADé
- 27.2.2010: Gestürbe
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Archive für 15.3.2008
ObjekteIviTAeT
15.3.2008 von Norbert Schmitt.
Unverhaftet in Mooresufern - Lautes für der Tiefe stumm
Unverstandes bar - Bespiegelung am Stein
Schliff gestaltet klar -Macht aus Wasser Wein
—————-
Subjektives kann sich, durch eine gehörige Portion Selbstreflektion, verwandeln in ein immer klareres Spiegelbild der WirkENDlichkeit. Beliebigkeit existiert nirgends, nicht einmal im Spiel der Kinder. Viele suchen Beliebigkeit im Wechsel…jedoch erscheint mir in ihrem Streben doch System zu sein, der einen Charakter aufweist.
Eben dieser Charakter ist unser Arbeitsfeld….unsere Basis, welche plastizierfähig bleibt. Beim Einen mehr… beim Anderen weniger, jedoch immer plastizierfähig. Diese Beweglichkeit des Charakters ist eine Grösse, die man gerne verleugnet, weil es bequemer ist, weil man so bleiben will ….wie man schon ist…. (Ich will so bleiben wie ich bin. Du Darfst! Tralali Tralala). Dann kann man schön lamentieren und es sind immer die Umstände, die daran Schuld sind, dass man in dieser oder jener Situation steckt. Wer will, der kann Umstände beeinflussen…nicht aprupt… aber kontinuierlich. Es gibt ein wunderschönes altes Sprichwort:
Achte auf Deine Gedanken - Denn sie werden Worte
Achte auf Deine Worte - Denn sie werden Taten
Achte auf Deine Taten - Denn sie werden Dein Charakter
Achte auf Deinen Charakter - Denn er wird Dein Schicksal
—-Eben unser menschliches Schicksal hängt innig verquickt verbunden mit der Frage nach der Objektivität. Man kann fein säuberlich trennen, zwischen dem, was man persönlich…aus seinen Umständen heraus für gut befindet….. und trotzdem zusätzlich andere Möglichkeiten denken..die ebenso richtig sind. Ergo:
Enthält sich der Mensch eines abschliessenden (trennenden) Urteils………..wächst er Stück für Stück in objektivere Welten. Das Ende dieser Reise zu definieren wäre absurd und würde nur beweisen, dass man diese nicht antritt…..
und nicht, dass es diese Reise des Odysseuss durch innere und äussere Welten nicht gibt.
Zufälligkeiten existieren eigentlich nicht. In der Öffnung liegt die Frage….und aus Fragen werden Fragen. Wer will einfache Antworten auf die Frage des Seins, wenn man erkennt, dass der Oberschenkelknochen eines Menschen in einer Weise erbaut ist, dass man selbst bei diesem Detail erschauert vor der Grösse des Seins?
Geschrieben in EPISCHE eSSAYS; sHORTsTORIES & EINfachHEITen | Drucken | Keine Kommentare »
Moderne Terminabsprachen versus Glück
15.3.2008 von Norbert Schmitt.
Modern ist viel zu phonieren, wenig zu sagen. Verabredungen zu simsen, umzusimsen- sich zu versimsen. Sims Dir eins, wer braucht da keins? Verabredungen leicht gemacht. Singles unter Singlen. Ein Lied für jede Stimmung - Dogma juchhe, ich will doofe Lieder wiederholen. Am besten, wenn die Texte nur 3 Silben haben. HitSingle des Monats. Single bells…Single bells…Goethe hasste Hunde…Erst Eins…Dann Zwei…Dann Drei dann Bier. Gebt Laute von Euch ihr Pfründe. ThrashMattel und TeleTuben, bildet meine Kinder.
Louis de FönE weiss Rat…In Tüten verpaxt mit Zettels dran, geht alles übern Tisch.
Brauchen ist nicht Lieben - macht ja nix - wir wollen nicht blöd sieben. Erfolgreiche bleiben unter Ihresgleichen - Fette Jahre sind vorbei. Der Pharmajunkie kratzt sich am Ei, will keine klimakterielle Gescheitheit. Der wichtigste Erfolg war mal, ANDERSWO, der kontinuierliche geistige Fortschritt. In diesem Kontinuum im Jetzt lag wohl ANDERSSEINS Ziel.
Heute liebt man Kirsch und Ladys, besser Mädchen. Miss Twiggy gibt ein STELLDICHEIN.
Schiefe Bohlen führen zum Erfolg.
Zumindest geben die Sterne anscheinend eine Richtung an - sie bewegen sich. Erreichter Lorbeer verblüht und modert, darum bewegt sich das ganze Himmelszelt. Es erblüht, erstirbt, ersteht auf…verwandelt sich in einem fort.
Das erreichte genügt auch kreativen Menschen selten, das ist wohl die Künstlernatur, die einen zu anderen Ufern *zwingt* - zum Glück. Künstlerisches Handeln gibt es selbstverständlich nicht nur in den Künsten. Nicht jeder ist ein Künstler -
aber jeder ist im Potential ein Künstler der Tat. Jedoch ist wohl schnöder Ruhm und was es so alles gibt nicht in der Lage Glück zu schaffen, wie man an mancher Berühmtheit, Übersättigung und Reichlichkeit sehen kann.
Ja, der Sinn und Zweck des Daseins und deren Erfüllung gibt uns das zurück, was wir der Welt/dem Leben geben - und nur das. Nicht unbedingt monetär und nicht sofort.
Man hat wenig Zeit im Moment der Gegenwart, nicht nur für Gespräche,sondern auch, für die Künste. Die Begegnung, das Gespräch war mal das Erbaulichste im Leben. Wie Mensch sich ja immer alles gerne ferne hält, wenn man etwas *Nützlicheres* zu tun hat. Es werden andere Prioritäten gesetzt. Das geht wohl der Kosten-Nutzen-Zeit so, denn, wenn man keine Zeit hat, dann braucht man keine Introspektion zu halten. Verantwortung bleibt nur für Entscheidungen die Schein-Individualität in Szene zu setzen.
Wie das geht, sehen wir alle Tage auf HdTV, LabERtops und Funkemariechens SeifenOpernBall. Bälle haben sie alle sehr GROSSE. Lippen die die Scham imitieren und keusch wird zu keuch. Feinheit unter’m Hackebeil - Lust am Funktionieren.
Das ist für die Menge besser, da MenGEN nicht in ihre Abgründe schauen wollen, nicht in Möglichkeiten. Daher das, was an moderner Adrenalinhaltigkeit in die Mengen geschossen wird. Man braucht keine Plastikpatronen, wenn das Blut von ganz
alleine fliesst. Fliesst es in den Äther - War der Ladenschluss wieder später.
Wer braucht schon SonnenTage, wenn man bei Regen in Krabbeltischen sein’ kärglich Leerheit vergisst. Lauf, lauf, lauf… der Schlussverkauf hat wieder auf.
Schlechte Ware für euronisch’ Geld, wer hat den Santa Claus bestellt.
Wer spricht da noch vom Sterne’Kind, wenn das ni’t die Cola bringt.
Auch die Bohnen tut er bringen, der frenchgescheisste Taugenichts.
Verpennt das Jahr auf Georgs Farm, Ölfrei darbend in südlicher’n Gefilden?
Niedriges weist einem halt nicht die eigene Kleinheit auf und man kann sich schön bespiegeln und NaRziSS bekommt Bestätigung seiner Mitläuferschaft. Schafte, geschafftet und ab in die Läden. Rauft euch um Schleim, all die Weil’,
bleibt der Zartheit schön daheim. Schlaf, Kindlein schlaf - Der PAPA ist kein Schaf. Rotkäppchen hatt’s gesehen und bleibt lieber nimmer stehen. Bei Messern, die auf Latein in arme Rücken dringen. Rotes Käppchen, gib’ fein acht, der Sandmann hat den Krieg gebracht. Der Krieg ist nicht in fernen Ländern, fein hier ist er in zertifizierten Gewändern.
Der Maestro vom fernen Sterne, hat Grammatikal’sche Bürokratie ni’t gerne.
STARwars:
Verdrehung der Begriffe, Lüge ersetzt den schönen Schein.
Minimal unwahr, wohl gefährlicher ist als radikal falsch.
MENGE:
Stränge Strenge Enge GEN
Naja, wer lamentiert - verliert.
Jeder ist seines eig’nen Glückes Schmied +
Schmückt die Rose sich - Schmückt sie auch den Garten.
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Cagliostro?
15.3.2008 von Norbert Schmitt.
Deine Zauberhände wecken mich
Aus träumender Umnachtung
Trägst in ungeahnte Höhen mich
Wacher Freud’ und Lebensduft
Tiefer Spiegel - Güld’nes Band
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Muse
15.3.2008 von Norbert Schmitt.
Es lockt die Feine - Lockend sanfte Frohnatur
Gebendwollend Alles - Nehmend Freigegebenes
Liebend Freiheit, reinen Sinn - Künste in
Der Klarheit Kraft - Alles wird erringen
Jungfräulich Seel’ - Gibt Herkulen Taten
Säfte - Freier Stücke Deinetwillen - Fliessen
Kindhaftspielend leicht - Geniessender Genuss
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Wägen
15.3.2008 von Norbert Schmitt.
Gehender Weg - Weissend Dorthin
Lichterscheinungens Anpreisung
Scheinbar Verweilendstehende
Bewegung - Laufendes Wunder
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SinnD
15.3.2008 von Norbert Schmitt.
Frischwehender Wind
Nachbars Gärten fahl gestimmt
Liebeswege schonend
Kontrastreich bereichernd
Lebenskonturen malend
Sinnvoll’ Stunden Geburt
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T@xT
15.3.2008 von Norbert Schmitt.
Texturen gehend Weg
Lustwandelung in Gärten
Krippenspiel Kontrollverlust
Lebenswandel Feingefühl
Sinne frei@NeuheitSinn
Opferung heisst - Neubeginn
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