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- 24.12.2011: Schmitt - Eine Lesung oder lösungsorientierte Literatur
- 25.8.2011: 'People Get Started' - 138x110cm/oval - Tableau von Norbert Schmitt
- 24.8.2011: Das Grauen der KulTouren - von Norbert Schmitt
- 24.8.2011: $oft%Drink - von Norbert Schmitt
- 24.8.2011: EinVerGehen
- 24.8.2011: künstlerisches Cocooning - reverseAutoreserveVerse von Norbert Schmitt
- 24.8.2011: - Zusammendenken der Vereinzelung - Text von Norbert Schmitt
- 26.12.2010: Eine Reise in das Ungewusste
- 28.2.2010: HahADé
- 27.2.2010: Gestürbe
My Paintings :
- Dezember 2011
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Lyrisch malerische Frechheiten - Norbert Schmitt
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> ‘Lyrisch malerische Frechheiten’
> > -Verdichtete Malerei und Texte von Norbert Schmitt-
Norbert Schmitt, geboren 1972 in Mainz, beschäftigte sich mit Geisteswissenschaften und studierte Malerei und Plastik unter anderem in Basel. Seit seinem Studium als freischaffender Maler und Plastiker tätig (Er hat noch nie was ‘anständiges’ gemacht) und stellt regelmässig aus. Zur Zeit lebt und arbeitet er am südlichsten Zipfel Deutschlands, wo er aus seinem Atelierfenster au die schweizer Berge blickt. Höhen zu erklimmen.
1997 begann er Gedichte und Texte zu seinen Malereien zu ersinnen, denn andere Betitelungen erschienen ihm zu oberflächlich zu sein und begann seine lyrischen Texte mit den Jahren immer mehr in seine Malerei einzubinden. Vielleicht war das die Geburt seiner Schreibpassion, denn plötzlich drängte es ihn täglich an die Tastatur, parallel zu seinem Schaffen in der Malerei, und es entstehen seither Kurzgeschichten, geschichtete Gedichteund so etwas wie episch-springende Essays.
Norbert Schmitt beschreibt eine Reise durch die Bewusstseinsebenen, die -zeitgleich existent- hinter den Dingen aufzufinden, eine Ode an die Zeit der Wandlung, sind. Lässt man sich auf diese Lyrischen Malereien ein, beginnt der Raum zu atmen und Zeit wird durchlässig. Keine psychedelische Malerei, sondern ein Öffnen des synaptischen Seins. Paralellwelten, nicht irgendwo, sondern im Hier und Jetzt.
Seine Geistigkeit wurde wahrscheinlich durch ein gänzlich pragmatisches deutsches Umfeld gegossen. Er steht auf die kleinen Mystizismen des Alltags - Intuitionen, kleine Gedankenübertragungen und Vorkommnisse. Irgendwie hängt alles zusammen aber wer sagt er wisse 100 prozentig genau wie, der erzählt natürlich Märchen. Schmitt ist in seiner Arbeit offen für das Unverhoffte und Ungewusste. Manchesmal tritt der Text empfindsame in den Hintergrund und die Subtilität seiner Malerei tritt in den Vordergrund. Man kann sich in jedes Detail seiner Flächen einZOOmen und wieder Bilder in den Bildern finden. Bei den Arbeiten, wo der Text einen anspringt, will er jedoch gerade das, jedoch, um diesen fiesen Werbeeffekt zu bekommen, dem man welchem wir täglich und immerwährend ausgesetzt sind….und in dieses ‘Format’, wollte er reale Message legen.
Der Mensch fiel ja nicht nur einmal, beim Gärtner Eden und man kann es mit Augen sehen, wenn man sie hat und Ohren zu hören. Es wird ganz bang’ vor lauter Roheit in der Welt. Grips gibt man am Ec-Terminal ab und leiht sich an der Garderobe ImageN, anstatt Individualität. InValidIotien? Text hin oder her…auch hinter seinen Texten liegen Werbefreie Landschaften, die es erlauben, einmal in ein ‘Dahinter’ des Horizontes des einmal und nie wieder gedachten zu tauchen und vielleicht, je nach gusto…. in der AnderN8 zu verbleiben.
AnderN8
Absolute Erschöpfung
Fragmente der Angst
Kaltes Entsetzen friert
Zitternde GliedesGlieder
Implosion ergiesst
Neuer Strukturen Bilder
Asketismus’ neue Sinne
Naja, was der Künstler immer so gerne will….
seine gesprochenen und gemalten lyrischen Worte - auch wenn Sie mal wie eine Waschmittelwerbung klngen - sind Zaiten, so durch den Schnellvorlauf gejagd, dass sie von hinten wieder angesprungen kommen….und wohl zu philosophisch für ‘Kunst und Kommerz’, denn, wenn man versucht ist zu vermeinen, man hätte eindeutig erfasst was in einem der Werke Schmitts zu finden ist, wird man späterhin gänzlich überrascht SEIN, was, dahinterliegend, noch sich aufzutun bereit ist. Der Betrachter wird - wahrscheinlich in nicht endenden Spielarten - immer neue An- und Einsichten ersuchen und erfinden können. So oft ein >Mensch< diese malerischen Texte, die eine Synthese zwischen Imagination und begrifflicher Intuition lautBILDEN, KONfrontiert, wird er in Spiegel und Spiegel von Spiegeln zu sehen vermögen.
Die Malerei als auch der ge- und verdichtete Text, sind eingegrabene Spuren, die den Suchenden und Wagenden Kunstschmecker in eine mehrschichtige und zu einer, nicht an der Oberfläche haftenden, urteilsfreien EtappenANSICHT bringen können, die schon eine nächste neue AnSicht in sich bergen kann.
Norbert Schmitt, das sind mehrfachgeschichtete schickende BildGeschichten in Mischtechnik auf Tableau und Papier. Von gross bis ganz klein - so und nicht anders müssen sie sein: Eine Antithese zum abplatzenden Lack einer Kultur des willenlosen Absorbierers des unimexten monzantierten Einheitsmenschen. FRIEDEN HAT NUR DER DER SICH BEMÜHT.
Intuition ist nicht länger Privileg, sondern ein Dürfen, für diejenigen für die Gewalt eine UnTAT ist. Der Handelnde ist identisch mit seiner Handlung. Philosophisch freilassende, malerische, Stichwortgeber. Jedes Bild ein neuer Impuls selbstständig zu denken und zu handeln. Gerade heute, wo man als mediale Gesellschaft mit möchtegernfertigen und scheinbar einzig möglichen Meinungen und Ansichten ‘inFORMiert’