- Norbert Schmitt - TExTE eines Malers - http://atelier.norbertschmitt.eu -
Das Grauen der KulTouren - von Norbert Schmitt
Dieser Eintrag stammt von Norbert Schmitt Am 24.8.2011 @ 23:28 In EPISCHE eSSAYS; sHORTsTORIES & EINfachHEITen | Kommentarfunktion deaktiviert
Das Grauen der KulTouren -
von Norbert Schmitt
_________________________________________________________________________________________________
In Anbetracht dessen, dass der unimexte Einheitsgeist durch unsere Gefilde streicht, muss man heute zugeben, dass es gar nicht so schlimm ist, wie es kommen muss, um die aufgeweichten Hirnesmassen der athenischen Spartakusse und Astronauten des CyberSpace, die freiheitsgeile Swingerparty und den aufgeschleierten Fetisch des ambrosierten Rhinozerberusses einer Welt… ja einer Welt… einer Welt in der gar nichts zählt…gar nichts ausser Wägbarkeiten -ab und zugeben - muss ma?… - Mass und Zahl - Graf Zahl gewöhnt uns das Denken ab und bringt uns den Gewinn.
Aus dem Boden schiessen Spielhallen und der scheinbaren Freude Häuser… es wird gewellnesst und gepimpt…es wird aufgezaubert ein Scheinen…ein Scheinen welches ehedem und ehemals in der Kunst zu finden war…da wo Kunst noch von Können und eine Zielsetzung jenseits der altbekannten Beliebigkeit hatte.
Unwägbareres wird gleichgesetzt mit unwegbar…unbegehbar Ungangbar…
Künstler bekommt schon fast die Lust aberzogen zu Schaffen… Sinn zu Schaffen… Wert zu schaffen. In einem Pragmatismus bleibt kein Raum… wenig Raum für Individuelles … für den des Geistes vollen Zauberer mit dem Pinsel in der Hand. Wo soll denn die Inspiration hergenommen werden…nur gleiches erkennt gleiches und nur da wo Geist ist kann welcher entstehen und intuiert werden.
———————————————————————————————–
Des Geistes Sinn gibt alles hin
Der Freie Sinn schafft Grosses gern und viel
Des Dankes des Bedarf er nicht - Fliehet hin
und gibt sich selbst ein StellDichEin
———————————————————————————————–
Jaja, lamentieren haben wir gelernt…gelernt zu kritisieren und mäkeln. Wer bringt wem denn bei aufbauend tätig zu sein und zu hoffen und blicken und wirken auf ein neues Land, wenn nicht der Künstler und die Kunst? Wozu ist er denn da .. oder natürlich sie … (man möge mir verzeihen, dass ich noch deutlich schreibe) …
Wozu isser denn da, der Künschtler? Zum Zeitvertreib? Zum Schmuck? Fürs DschungelCamp? Vielleicht für die Löwen?
CaliGula - KaliYuga —-
Ich dachte wir wären vorbei — hindurch durch düstere Zeiten des Augenschmauses am Leid der anderen … an kultischen Verbrennungen und Neid … ja Neid …
Des Glückes Schmied ist einer Selbst
Der kann der ist’s - Der Zukunft Lohn
Erstrebt er nicht - Sein Tun allEin
S’ist Lohn genug - Dem freien Freier der Natur
————————————————————————————————-
Dichtung oder Wahrheit - wahrgeitsgedichtete Volkesmassen verschwören sich zu grosser Pein. Geisselnd sich und andere, durch immerneue Rituale der althergebrachten Pracht des Fetisch. Herr Hirst, vielen Dank für den Wink.
Nur Kälber ziehen mit der Herde - auch wenn sie goldbefleckt sind. ———–
Hey Allder : NOCHN LATTE !!!!!
beflecke mich mit Milch oder Gold - hauptsache ich bin stylish and sexy….
Sex on the beach oder auch auf der Couch - Let me be your Voyeur - Lass den Flimmerdingsda krachen und die Knochen und das Mark erweichen vor Scham. Lasst den Segler surfen durch die virtuelle Pracht - Wo isser denn, der Herrgott?
Im Gohonson? Im Kästle? Da wo’s Lichtle elektrisch flimmert……..
Mach Dir mal kein Bild - In diesem Sinne sind Bilder Gleichnisse — vielleicht Zeugnisse — Hinweise –
Hinweisungen — Weisungen vielleicht manchesmal.
Wir sind in der Regel zu sehr vereinfacht und fokussiert auf das Naheliegendste als das wir vernehmen könnten die Rufe des Geistes. Das Einwahlverfahren in höhere Reiche als diejenigen sind, die uns unmittelbar, physisch wahrnehmbar entgegentreten. Es ist anzunehmen das die Welt um einiges grösser ist als unsere Sinne es uns erlauben wahr-zunehmen. In der Biologie akzeptiert man ganz klar, wenn ein Wesen keine Augen hat, dann erkennt es keine Farben.
Hat es keinen Gehörsinn, dann nimmt es Mozart vielleicht nur als Vibrationen wahr. Sind gewisse Dinge rudimentär, wie
Geruch oder Tastsinn, dann nimmt das jeweilige Wesen nur rudimentär wahr. Das Ausformulieren erspare ich mir und Ihnen, denn Einzelbeispiele wird sich ein jeder, der den Willen hat selbst vorstellen, bzw. erinnern und durchdenken können. Die anderen, ja es tut mir leid - für die ist nunmal dieser Text nicht.
Mit Einweckgläsern und Keksen haben schon andere Leute die Front aufgepeppt. Auf an die Front und killt Euer eig’nes Sein, heisst der Ruf, der den Ellenbogen solidarisiert….Fraternität des Wahnes…Unglücklichkeit des Leugnens eines höheren Seins. Wer Sklaven nimmt und macht - wird dereinst Sklave sein. Ist schon Sklave seiner eigenen Begier. Eine wahre freie Gesellschaft, würde weder in Wien - noch in Berlin - noch sonstwo - einen illegalen Kinderstrich erleiden noch dulden, noch würde sie verschleppte Frauen gegen Geld begatten. ‘Das Böse sind wir’ und einige Wenige versuchen das Elend, dass die Vielen verursachen, durch ihre ‘FressSucht’ und dadurch Ihr ‘Einverleiben’ der Erde - den BesitzWahn und die dadurch bedingte Sucht alles zu kontrollieren.
Kunst jedoch ist Liebe - Kunst ist Sein - Kunst ist immateriell und (soweit so gut auch das nicht immer) - mit der Motivation von wahrer Freiheit - nicht von Ware Freiheit - ein edler Schatz, welcher den Betrachter und ‘Besitzer’ in ein Sein führt, welches weitab liegt vom Einerlei und Einerlei des konsumistischen Daseins - welches überhaupt erst in Unzufriedenheiten führt. Don’t spread your energy - Konzentrier Dich auf ein Weniges und siehe darin alles - kitzele daraus hervor was Bewusstsein ist und ist und nimm Dir dann - dann erst ein Nächstes vor - oder den Nächsten…Wie d’moagsd.
Kunst Macht schöpferisch + relaxed. Nur in der Mitte, zwischen Anspannung und Entspannung - liegt im wahren Leben und der wahren Kunst die Freiheit verborgen. Sie ist tatsächlich verborgen, das ‘Offenbare Geheimnis’, welches jeden anlächelt, der die Türe dazu öffnet… sich selbst öffnet der Grösse des Seins und seiner Selbst…Freiheit ist Kunst .. ist Wissenschaft… ist Wissen … ist Leben. Dogmen und Systeme helfen nicht die Bohne - auch nicht die Kaffeebohne ordentlich zu ent- und belohnen… und auch nicht, die Bodenschätze des uns anvertrauten Planeten anstatt zu horten - zu verschwenden an alle. Alles muss fliessen… Wenn der Fluss nicht fliesst wird alles sauer und stirbt. Wir müssen TATsächlich teilen … und nicht gaukeln - das Wachsfigurenkabinett ist schon zu voll und ausverkauft …
Von INNNEN: Wir sollten nun endlich lernen nach so langen Zeiten after Sokrates, dass Denken - Intelligare heisst Zusammendenken - Informationen, Inhalte zu vernetzen…Synapsen eigenständig zu bilden und zu spüren, dass das Gehirn ein Wahrnehmungsorgan ist und nicht alles was man sieht und hört und an Gedanken durchrauscht, sinnvoll ist und wahr/richtig. Ein belebter Muskel ist von Blut durchströmt und ein belebtes Hirn fühlt sich an wie pulsierendes Greiforgan, welches nicht mit Hormonen spuckt und auch keinem >Toten Inhalte speichert. Es lebt ist ein Organismus - keine Festplatte auf die ein User seine Daten kopiert.
In diesem Sinne: Make your day
Dieser Artikel wurde ausgedruckt ab Norbert Schmitt - TExTE eines Malers: http://atelier.norbertschmitt.eu
URL zum Artikel: http://atelier.norbertschmitt.eu/2011/08/24/das-grauen-der-kultouren-von-norbert-schmitt/
Klicken hier zum Drucken.