Archive für Dezember 2011

Schmitt - Eine Lesung oder lösungsorientierte Literatur

Fanalie EinE LesArt oder ein literarisches Erlebnis? -

Feines abgespieltes Unkonkretes

Lassend offen sich et other beings - To offer

Offices a nice Programmpunkt - Geben Nichtse

In sich Selbst - Touching nothing, but roses

-Verdichtete Malerei und Texte von Norbert Schmitt-

Norbert Schmitt, geboren 1972 in Mainz, beschäftigte sich mit Geisteswissenschaften,
studierte Malerei und Plastik unter anderem in Basel. 1997 begann er Gedichte und Texte
zu seinen Malereien zu ersinnen und begann seine lyrischen Texte mit den Jahren immer mehr
in seine Malerei einzubinden. Seither entstehen Kurzgeschichten, geschichtete Gedichte und
etwas das man episch-lyrisch-springende Essays nennen könnte:

 

Hürden

Fallend in Erinnerungen
Suchend das Programm
FiloFaxe, Faxen machend
Liebend nur sich selbst
Geisselnd Menscheitshomunkulen
Durch gleichgegültet Sein  Der hOrden

Text hin oder her...auch hinter seinen Texten liegen werbefreie Landschaften, die es erlauben,
einmal in ein 'Dahinter' des Horizontes des einmal und nie wieder Gedachten zu tauchen und
vielleicht.... :

 

Lesarten

Gehend Sonderliches Wäges
Feiernd fein erschaff’nes rythmisch Sonnen
Gebend SonderSein in fremde Hände
Singend feierliches Frei’n
Heterogenes Homosapiens Glück


 Seine gesprochenen und gemalten lyrischen Worte - sind Zaiten, so durch den Schnellvorlauf
gejagd, dass sie von hinten wieder angesprungen kommen.... Schmitt be>Mensch<t diese malerischen
Texte, die eine Synthese zwischen Imagination und begrifflicher Intuition lautBILDEN. Gerade
heute, wo man als mediale Gesellschaft mit möchtegernfertigen und scheinbar einzig möglichen
Meinungen und Ansichten‘inFORMiert’.
Norbert Schmitt, das sind mehrfachgeschichtete schickende BildGeschichten:
Eine Antithese zum abplatzenden Lack einer Kultur des willenlosen
Absorbierers des unimexten monzantierten Einheitsmenschen.

Ein sich gemeinsam mit sich selbst in ausgegrenzte Grenzenlosigkeiten Jauchzen, welches diese zum Text werden wollenden erzählphilophonen Malereien zu einem Fest macht bei dem man verweilen möchte, obwohl die Bühne schon bevorhangt wurde, bevor der Vorgehabte vor dem Schleier war, den der selbige gar nicht wahrnahm, den der selbige gar nicht für voll nahm. Nicht für gegeben nahm…ungegebenerweise. Den der Selbste ganz und gar verlog……….. Logisch? Salat ohne Dressing? Einfach in der Stille nachhören und -spüren. Losgelassenheiten.

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