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- 24.12.2011: Schmitt - Eine Lesung oder lösungsorientierte Literatur
- 25.8.2011: 'People Get Started' - 138x110cm/oval - Tableau von Norbert Schmitt
- 24.8.2011: Das Grauen der KulTouren - von Norbert Schmitt
- 24.8.2011: $oft%Drink - von Norbert Schmitt
- 24.8.2011: EinVerGehen
- 24.8.2011: künstlerisches Cocooning - reverseAutoreserveVerse von Norbert Schmitt
- 24.8.2011: - Zusammendenken der Vereinzelung - Text von Norbert Schmitt
- 26.12.2010: Eine Reise in das Ungewusste
- 28.2.2010: HahADé
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EINFACHheit Adresse
15.4.2008 von Norbert Schmitt.
Zeilen, Schichten sind feine Sachen; unterwegs Sein, das ist schön.
Gulliver war schon länger nicht mehr weg…war jedoch immer auf Reisen.
Unterwegs sein, fein eingespielt, was das ganze Leben einfacher macht.
Weg sein, Weg sein, Wege. Wege gehen, statt zu stehen.
Nachvollziehbar, dass das Leben für Kindlein aufgeweckter ist.
Familie ist vom Rest des Lebens nicht zu trennen, gehört zur
Erweiterung des Selbst. EINFACH zu dritt sein.
Singularitäten sind basisch.
Hat man diese Basis bis ins innerste durchlebt, ist EINS.
Eins und Eins, ergibt noch EINS.
Dinge der Beschäftigung sind eher sekundär - Wichtig ist EIN WIE.
Scheinbar Ausgewachsene müssten von Kindern lernen, denn EINER braucht
mehr Kreativität mit wechselnden Umständen umzugehen als mit Schubfächern.
Schwindelnde Höhen - erreichbar sind solche Reiche, wenn man reicht.
Wandelt Rehlein sich, gewinnt der Wald an Freuden.
Gut, dass sich das Leben regelmässig zumindest am 1.1. ändert,
zumindest in der Vorstadt…ähm Vorgestelle…hm…Antragsstelle……ups
Vorstellung ist natürlich gemeint.
Wünsche zur allerbesten Entwickelung und Fortschritte…Fortschritte..
Fortschritte.
Vielleicht sollte man sich lieber Kräfte wünschen, Umsetzungskräfte.
Nicht Aussen wandeln, sondern Innen wandeln wollen.
Was ist ein Wille? Was ist ein Denken? Was ist ein Fühlen?
Konglomerate geben Aufschlüsse über Einschlüsse. Reine Heiten sind Kompatibel.
Homogene suchen Eigensein. Eigensein verzerrt zur Fratze des siechen Brödlers.
Trink dir eins, Du brauchst nicht teilen. Verrecken ganz allein.
Ohne Eigenklärung bleibt, dem Sonderling, nur das Alleinsein.
All_EIN hingegen ist der Sonderbare, der geklärte, der Stigmatisierte.
Der, welcher sich aufgelöst hat, um mit Hilfe Ariadnes Faden zu einer
Zusammensetzung zu kommen, die Adams Äpfel hinter sich liess.
Beschreibe mir die Reise, die Reise der Reisen. Zum Nordpol der Eigenheit.
Zum Südpol der Aufgelöstheit. Zum Zentrum Terras. Mittelpunkt der Erde.
Vorbei an Zwergen und Riesen. An Affen und anderem Ungemenschtem Gefleuchs.
Kindergeschichten sind der Kinder Geschichten.
Sind Kinder Kinder oder nur Gewachsene?
Ausgewachsenes Fenstergeflecht aus Ordnern und Unterordnern.
Einfaches versteht Einfachheit.
Schildburg sieht den Weihnachtsbaum vor lauter Tannen nicht.
Geästes Geäst.
Scheues Reh.
Lass Geschichten singen.
Vergiss der Klugheit krankes Spiel
Spiele lieber Weisen
Und lass’ die Welt sich selbst vereisen
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StichwortArtigesGeflirr
30.3.2008 von Norbert Schmitt.
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Einem Baby ergeht es prächtig
Man kann tatsächlich sagen, dass es möglich ist, durch Selbstbeobachtung (die Fähigkeit dazu muss man sich natürlich erst Stück für Stück aneignen) zu einer stetig wachsenden Objektivität zu kommen. Es ist natürlich eine Gradwanderung zwischen Narzismus und Selbstaufgabe, jedoch ist Wandeln auf Messers Schneide des Bewusstseins ungefährlicher und trotzdem ggfs spannender als Freeclimbing.
WirkEndlichkeit und nicht Endlichkeit, gerade um aufzuzeigen, dass wir der Weisheit letzten Schluss nicht definieren können und sollten. Was hat meine zerschlissene Jeans mit dem Kosmos zu tun, wenn alles Materielle kommt und geht wie die Morgenfrische? Unsterblichkeit ist darum ein Zustand und keine Hinterlassenschaft. Es gedeiht…es gedeiht schon….. nur immer schön loslassen, wie einst Buddha schon sagte…und wie sie alle heissen…..
Die Absurdität, des Hinterlassenwollens eines Beisitztumes für die Kinder oder sonstwen, eines sonstigen Dinges, ist ein rein egoistischer Wunsch….eben…durch dieses physisch unvergänglch zu werden. Eben das ist’s was uns jeder Tag entreisst: Das physische Leben! Denn wir sterben Tag für Tag ab. Sterben ist auch ein Prozess…und das Leben überwiegt ihn nur grad 20 Jahr’. Danach heisst es:
SAmmelt Eure Kinkerlitzchen dort, wo sie nicht des Collagens aus zerwürfelten Tierleibern bedürfen.
Das Gegenüber verstehen, heisst sich selbst verstehen und umgekehrt….da liegt der Weg, im Begegnen. Apropos Begegnen:
Schon wieder eine FlussDelphinArt ausgesorben dieses Jahr. Nächstes Jahr ist der Wapiti vor der californischen Küste dran. Oligarchie des Fettes, Zuckers und des Salzes…
Ein Künstler würde nie behaupten er schaffe Kultur, er ist übervoll….Gansgestopfte Leber(LIVEr)…Neue Räume, die einem sagen: Öffne Deine ganzen Sinne, denn da gibt es noch mehr, müsstest es nur wahrnehmen.
Dieses Öffnen, lässt Mensch erhoben stehen in einem Ruhepunkt voller Aktivität Altes fällt, damit Neues wächst, man sollte manchmal daran denken. Da SMS und das geschriebene Wort mißverständlicher sind als schon das gesprochene, ist sicherlich ein zu überwindendes *ETWAS* im Zwischenmenschlichen. Wenige sind es die Verstehen und noch
Wenigere verstehen warum sie Verstehen sich erarbeiten müssten. Versuche in jedem Wort und Zusamenklang der
Absolutheit ihr Recht zu geben in Vieldeutigkeit zu erSCHEINen
—————–
In dem Wörtchen sicher, tönt der Höll’ gekicher…hat Goethe im Faust schon gesagt….naja….aber Brot zum Leben braucht ein jeder….Dualitäten sind zum Überwinden da…..denn dazu sind sie wohl erstanden. In der Mitte liegt der Weg und vieles, was uns keinen Spass macht…ist genau unsere Aufgabe. Denn- in der Wirtschaft liegt das Detail - und Rotkäppchen hat den Fresskorb für Omi gemacht.
Künstlerisch zu wandeln, Umstände, ist die Aufgabe, gleich bei welchem Tun. Das man dann für ein mehr an Arbeit, im Vergleich, sehr wenig bekommt ist der Preis, das Opfer, das man bringt. Wofür?
Zumindest nicht für TagesLohn…………….
Manchmal dünkt es einem zu wissen: Für die Evolution unserer Kultur. Manchmal macht es einer nur* für sich…….
und dann leidet er.
Passivität des Passagiers oder Beobachtung des Denkens? Gehen wir davon aus, dass das menschliche Gehirn gewisse Bedingtheiten, durch Vererbung und Konditionierungen durch Umstände des Lebens, sicherlich aufweist - wird es uns schwerfallen einmal für kurze Augenblicke aus dieser Platonischen Schädelhöhle uns zu erheben, um einen kurzen Blick auf die „Landschaft“ des eigenen Innenlebens, bzw. des normalerweise annähernd einem Automatismus gleichendem Ablaufes des Denkens und unwillkürlicher Verbindungen einzelner Vorstellungskomplexe zu erhaschen.
Der Mensch meint zwar (Meinen=Glauben) er sei der Inhalt seines Denkens, jedoch in Wahrheit sich auf die gleiche Art und Weise mit seinem Denken *bloß* identifiziert, wie er es in der Regel mit Beruf -Vermögen - Aussehen und Kleidung, bzw. mit allen Dingen des täglichen Lebens, hält.
Nehmen wir einmal kurzfristig an das Denken sei wie eine Hand, derer wir uns bedienen - und beschauen ihre/seine Bewegungen – dann werden wir anfangs nur wirklich sehr kurze Einblicke in die Momente der unwillkürlichen Gedankenverbindungen erhalten. Jedoch bei kontinuierlicher Verfolgung des Zieles *Der Beobachtung Des Denkens*, wird nach der anfänglichen Deduktion, die induktive Erfahrung den konkreten Beweis der Selbsterfahrung bringen. Nämlich, dass es möglich ist im JETZT des Denkprozesses, willentlich zu intervenieren und dadurch schöpferische Gedanken zu erzeugen, die nicht mehr erklärbar sein werden durch oben erwähnte Notwendigkeiten des Umfeldes der Erfahrung. Genie(ßendes) ist kein passives, es gebiert sich selbst.
Man wünschte das Theater wäre häufiger so gut besucht wie an Tagen des Voyeurismus. Es liegt wohl eher an unkultivierter Mundraubmanier unserer Gesellschaft als an Mangel von Stoffen und schöpferischem Spiel.
Man erlebt im bildnerischen Bereich häufig, dass viele *BuErger* eine Wahrnehmung nicht von der nächsten zu unterscheiden wissen oder überhaupt nicht den Versuch unternehmen, mehr als ihr Hormonsystem durch die Verdauung hergibt aus sich herauszupressen. Oft ist der Lesende sein einziger Gast. Was ihn zwar nicht unbedingt als kultiviert ausweist, jedoch, bezeichnend ist.
Der Mensch ist tatsächlich mehr als die Summe seiner Teile und Kunst kann dieses aufweisen oder das Gegenteil.
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ErSehnen des Nullpunktes-
Zug zwischen hier und dort.
Ein Dazwischen gibt ein Zentrum.
Ein Ziehen, welches trägt.
Wollen, das sich gibt.
Spüren, das vermisst.
Ein GewahrSein in Entfaltung.
Des Urteils Stillstand.
Der Nullpunkt gebiert freies Weben
‘Sehnen.Intuitiver Tanz des Lebens.
Geburt der Handlung wird zur Kunst.
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ObjekteIviTAeT
15.3.2008 von Norbert Schmitt.
Unverhaftet in Mooresufern - Lautes für der Tiefe stumm
Unverstandes bar - Bespiegelung am Stein
Schliff gestaltet klar -Macht aus Wasser Wein
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Subjektives kann sich, durch eine gehörige Portion Selbstreflektion, verwandeln in ein immer klareres Spiegelbild der WirkENDlichkeit. Beliebigkeit existiert nirgends, nicht einmal im Spiel der Kinder. Viele suchen Beliebigkeit im Wechsel…jedoch erscheint mir in ihrem Streben doch System zu sein, der einen Charakter aufweist.
Eben dieser Charakter ist unser Arbeitsfeld….unsere Basis, welche plastizierfähig bleibt. Beim Einen mehr… beim Anderen weniger, jedoch immer plastizierfähig. Diese Beweglichkeit des Charakters ist eine Grösse, die man gerne verleugnet, weil es bequemer ist, weil man so bleiben will ….wie man schon ist…. (Ich will so bleiben wie ich bin. Du Darfst! Tralali Tralala). Dann kann man schön lamentieren und es sind immer die Umstände, die daran Schuld sind, dass man in dieser oder jener Situation steckt. Wer will, der kann Umstände beeinflussen…nicht aprupt… aber kontinuierlich. Es gibt ein wunderschönes altes Sprichwort:
Achte auf Deine Gedanken - Denn sie werden Worte
Achte auf Deine Worte - Denn sie werden Taten
Achte auf Deine Taten - Denn sie werden Dein Charakter
Achte auf Deinen Charakter - Denn er wird Dein Schicksal
—-Eben unser menschliches Schicksal hängt innig verquickt verbunden mit der Frage nach der Objektivität. Man kann fein säuberlich trennen, zwischen dem, was man persönlich…aus seinen Umständen heraus für gut befindet….. und trotzdem zusätzlich andere Möglichkeiten denken..die ebenso richtig sind. Ergo:
Enthält sich der Mensch eines abschliessenden (trennenden) Urteils………..wächst er Stück für Stück in objektivere Welten. Das Ende dieser Reise zu definieren wäre absurd und würde nur beweisen, dass man diese nicht antritt…..
und nicht, dass es diese Reise des Odysseuss durch innere und äussere Welten nicht gibt.
Zufälligkeiten existieren eigentlich nicht. In der Öffnung liegt die Frage….und aus Fragen werden Fragen. Wer will einfache Antworten auf die Frage des Seins, wenn man erkennt, dass der Oberschenkelknochen eines Menschen in einer Weise erbaut ist, dass man selbst bei diesem Detail erschauert vor der Grösse des Seins?
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Moderne Terminabsprachen versus Glück
15.3.2008 von Norbert Schmitt.
Modern ist viel zu phonieren, wenig zu sagen. Verabredungen zu simsen, umzusimsen- sich zu versimsen. Sims Dir eins, wer braucht da keins? Verabredungen leicht gemacht. Singles unter Singlen. Ein Lied für jede Stimmung - Dogma juchhe, ich will doofe Lieder wiederholen. Am besten, wenn die Texte nur 3 Silben haben. HitSingle des Monats. Single bells…Single bells…Goethe hasste Hunde…Erst Eins…Dann Zwei…Dann Drei dann Bier. Gebt Laute von Euch ihr Pfründe. ThrashMattel und TeleTuben, bildet meine Kinder.
Louis de FönE weiss Rat…In Tüten verpaxt mit Zettels dran, geht alles übern Tisch.
Brauchen ist nicht Lieben - macht ja nix - wir wollen nicht blöd sieben. Erfolgreiche bleiben unter Ihresgleichen - Fette Jahre sind vorbei. Der Pharmajunkie kratzt sich am Ei, will keine klimakterielle Gescheitheit. Der wichtigste Erfolg war mal, ANDERSWO, der kontinuierliche geistige Fortschritt. In diesem Kontinuum im Jetzt lag wohl ANDERSSEINS Ziel.
Heute liebt man Kirsch und Ladys, besser Mädchen. Miss Twiggy gibt ein STELLDICHEIN.
Schiefe Bohlen führen zum Erfolg.
Zumindest geben die Sterne anscheinend eine Richtung an - sie bewegen sich. Erreichter Lorbeer verblüht und modert, darum bewegt sich das ganze Himmelszelt. Es erblüht, erstirbt, ersteht auf…verwandelt sich in einem fort.
Das erreichte genügt auch kreativen Menschen selten, das ist wohl die Künstlernatur, die einen zu anderen Ufern *zwingt* - zum Glück. Künstlerisches Handeln gibt es selbstverständlich nicht nur in den Künsten. Nicht jeder ist ein Künstler -
aber jeder ist im Potential ein Künstler der Tat. Jedoch ist wohl schnöder Ruhm und was es so alles gibt nicht in der Lage Glück zu schaffen, wie man an mancher Berühmtheit, Übersättigung und Reichlichkeit sehen kann.
Ja, der Sinn und Zweck des Daseins und deren Erfüllung gibt uns das zurück, was wir der Welt/dem Leben geben - und nur das. Nicht unbedingt monetär und nicht sofort.
Man hat wenig Zeit im Moment der Gegenwart, nicht nur für Gespräche,sondern auch, für die Künste. Die Begegnung, das Gespräch war mal das Erbaulichste im Leben. Wie Mensch sich ja immer alles gerne ferne hält, wenn man etwas *Nützlicheres* zu tun hat. Es werden andere Prioritäten gesetzt. Das geht wohl der Kosten-Nutzen-Zeit so, denn, wenn man keine Zeit hat, dann braucht man keine Introspektion zu halten. Verantwortung bleibt nur für Entscheidungen die Schein-Individualität in Szene zu setzen.
Wie das geht, sehen wir alle Tage auf HdTV, LabERtops und Funkemariechens SeifenOpernBall. Bälle haben sie alle sehr GROSSE. Lippen die die Scham imitieren und keusch wird zu keuch. Feinheit unter’m Hackebeil - Lust am Funktionieren.
Das ist für die Menge besser, da MenGEN nicht in ihre Abgründe schauen wollen, nicht in Möglichkeiten. Daher das, was an moderner Adrenalinhaltigkeit in die Mengen geschossen wird. Man braucht keine Plastikpatronen, wenn das Blut von ganz
alleine fliesst. Fliesst es in den Äther - War der Ladenschluss wieder später.
Wer braucht schon SonnenTage, wenn man bei Regen in Krabbeltischen sein’ kärglich Leerheit vergisst. Lauf, lauf, lauf… der Schlussverkauf hat wieder auf.
Schlechte Ware für euronisch’ Geld, wer hat den Santa Claus bestellt.
Wer spricht da noch vom Sterne’Kind, wenn das ni’t die Cola bringt.
Auch die Bohnen tut er bringen, der frenchgescheisste Taugenichts.
Verpennt das Jahr auf Georgs Farm, Ölfrei darbend in südlicher’n Gefilden?
Niedriges weist einem halt nicht die eigene Kleinheit auf und man kann sich schön bespiegeln und NaRziSS bekommt Bestätigung seiner Mitläuferschaft. Schafte, geschafftet und ab in die Läden. Rauft euch um Schleim, all die Weil’,
bleibt der Zartheit schön daheim. Schlaf, Kindlein schlaf - Der PAPA ist kein Schaf. Rotkäppchen hatt’s gesehen und bleibt lieber nimmer stehen. Bei Messern, die auf Latein in arme Rücken dringen. Rotes Käppchen, gib’ fein acht, der Sandmann hat den Krieg gebracht. Der Krieg ist nicht in fernen Ländern, fein hier ist er in zertifizierten Gewändern.
Der Maestro vom fernen Sterne, hat Grammatikal’sche Bürokratie ni’t gerne.
STARwars:
Verdrehung der Begriffe, Lüge ersetzt den schönen Schein.
Minimal unwahr, wohl gefährlicher ist als radikal falsch.
MENGE:
Stränge Strenge Enge GEN
Naja, wer lamentiert - verliert.
Jeder ist seines eig’nen Glückes Schmied +
Schmückt die Rose sich - Schmückt sie auch den Garten.
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Lösung des Kernes vom Fleische oder des Fleisches vom Kerne?
14.2.2008 von Norbert Schmitt.
Optija, seiner Auffassung nach ein echter Künstler der Gegenwartsmalerei, lernte ich vor einem Jahr bei einer Vernissage kennen, ich kannte ihn zwar schon vorher, weil er schon des öfteren auf Ausstellungen hier in der Umgebung aufgekreuzt war, jedoch kennen gelernt hatte ich ihn erst jetzt.
In seinem bleichen Gesichte und Leibe schien kein Blut zu fliessen. Alles bei ihm war so reinlich hygienisch, dass sogar die Fransen der Teppiche gekämmt dalagen wie Spagetthi auf einem Gemälde Warholes.
Eine innere Wandlung schien sich in mir vollzogen zu haben, denn, gerade rechtzeitig, erschien Walpurga auf meiner Projektionsfläche. Sie sah phantastisch aus, ganz anders als das letzte mal, als sie noch auf Rohkost stand und fast nie
etwas zu sich nahm. Sie hatte ein volles Gesicht und schulterlanges Haar, einen athletischen Körperbau und war in einen riesigen Cashmeremantel eingehüllt. Leider verstand sie nie, dass ich sie liebte - und das auf den ersten Blick - aber wie sollte sie auch, da ich jede, mir sich bietende Gelegenheit, wirklich nahezu alles was mir entgegentrat, jedwede Kleinigkeit dazu benutzte, ihr zu zeigen, dass ich sie für mein Leben völligst entbehrlich fand. Es ging mir doch prächtig, mir und meinem Leben, also wozu in aller Welt die Dinge komplizieren? Andererseits hinterließ sie jedes Mal, wenn sie mich verließ einen Menschen, der sich langsam in einen Abgrund - in ein eigentümliches Vakuum - des sich selbst Verlierens, hinabgezogen fühlte…
Ich, sonst mit jedweder Situation, ob glücklich oder unglücklich, spielerisch umgehend, konnte mich plötzlich nicht einmal mehr mit mir selbst beschäftigen, was sonst mein liebster Zeitvertreib gewesen. Dies ließ mir nun schmerzlich bewusst werden, dass in dieser Situation etwas teilhaftig war, dass sich der Kontrolle durch meinen Willen einfach entzog.
Es dauerte Wochen an, bis ich in der Lage war sie aus meinem Bewusstsein zu verdrängen, Monate, sie zu vergessen. Nach Jahren hing die Erinnerung noch über meinem Haupte, um sich in jeder Minute der wirklichen Muße wie ein Vampir auf mich zu stürzen, mir meine kreativen Kräfte raubend, sich davon nährend.
Verschiedene GeSchichten zu haben bedeutet eben das Gegenteil von Oberflächlichkeit. Oberfläche hat eben nur eine Schicht. Geschichtet ist jedoch die Zeit, der Anfang - das Ende - Erde geschichtet bringt uns unserer Wirklichkeit näher. Sagen wir, es sei eine Eigenart des Menschen, immer das zu wollen, was er zu einem gegebenen Zeitpunkt nicht hat. Wie sollte man mich jetzt anders bezeichnen als eine aus den Angeln genommene Tür ? Vergleiche ich diese Situation mit dem entstehen einer Plastik, denn dort kann man nämlich Jahre lang vor einem Stück Ton, Holz oder Stein sitzen, wenn man die Notwendigkeit nicht erkennt, dass nur die Möglichkeit besteht, dieses Material zu verändern und zu einem vollendeten Kunstwerk zu verwandeln, wenn man in das Gegebene eingreift und mit dem Willen auf dem Amboß der Materie sein gestalterisches Gefühl walten lässt.
Wie bei allen großen und kleinen Dingen des Lebens dauert es seine ihm eigene Zeit und erfordert große Anstrengung ein einmal Gedachtes, obwohl diesem schon der Begriff Wirklichkeit gebührt, Wirklichkeit werden zu lassen. Selbst nach der Umsetzung desselben, erfordert es ständige Anstrengungen, nicht wieder, durch die ständigen Reibungen des Lebens, auf der einmal betretenen Ebene auszugleiten.
Äußere Umstände sind zumeist gänzlich irrelevant für die innere Verfassung des Menschen, letztendlich bildet er sein Umfeld selbst. Innerliche Anstrengung, nicht als bloße Idee, sondern als Pragmatisches - die Einstellung zu den Gegebenheiten macht alles aus. Atmen im Denken, bedeuted also nichts anderes als eine fortwährende Verwandlung unserer Begriffe, dass sie, wie der Rest unserer Natur, einer stetigen Evolution unterworfen sind.
Der Wert wird hierbei nicht auf die Menge an Information gelegt, sondern auf eine hauptsächlich innere Transformation des schon Gegebenen. Also die Neurotransmitter heiß laufen - Aus dem Leben ein Kunstwerk machen, welches sich immer mehr und mehr entfaltet, im Bereich zwischen Actio und Reactio.
Die Substanz ist der Bildner der Geschöpflichkeit.
Die Geschöpflichkeit ist in stetiger Entwicklung.
Der Bildner ist der Schöpfer des Prozesses, den wir Leben nennen.
Und wie der Bildhauer schafft die Substanz, um sich selbst zu spiegeln, weiterzuentwickeln, zu vervollkommnen. Und Letztendlich, um ihr Werk zu genießen, denn durch seine Schöpfung kommt der Bildner zu sich selbst.
Wie Thomas von Aquin der sagte, dass er nichts Neues geschaffen, sondern nur das Alte in neue Worte gefasst habe, ist das Wesentliche, die wirkliche Substanz dieses Lebens, die sich durch die Jahrtausende nicht im Kerne geändert hat, sondern sich nur deren Form einer fortdauernden Veränderung unterworfen hat.
Man könnte es als einen Gipfel der Entwickelung betrachten, dass eine in sich logische Natur - und das ganze Universum ist Natur - als seinen momentanen physischen Höhepunkt (Zumindest ist uns kein anderer erfahrbar physisch begegnet) ein Wesen geschaffen hat, das über sich selbst und über das ihn selbst geschaffene System, ebenfalls logisch, reflektieren kann. Durch den Menschen betrachtet die Evolution sich selbst.
Wahnsinn, oder sanfter : sich wähnen in der Realität zu leben, bedeuted hingegen nur in der eigenen Vor-Stellung zu existieren und diese ‘Meinung’ als allgemein gültige Wahrheit anzusehen, darüber hinaus von anderen zu erwarten dies auch zu tun. Normalerweise bringt auch der Wähnende selbst, seine sich so selbst maßgeschneiderten Glaubenspostulate nicht in die Tat, denn Wahrscheinlich scheut er sich ent-täuscht zu werden, nämlich durch die unbewusste Angst sie könnten zerplatzen und an deren Stelle eine Wirklichkeit treten, die von ihm verlangen könnte sich zu wandeln.
Denn, bin ich mir nicht voll und ganz über Impuls und Intention einer Handlung (Der Begriff Handlung umfasst auch Denken, Fühlen und Wollen) bewusst, also setze ich nicht jede kleine Handlung aus freier Selbstbestimmung und unter Zuhilfenahme jeglicher Erfahrung und Kenntnis, und übernehme ich nicht die volle Verantwortung für mein Tun, Affekte oder Verhaltensmuster, emotionaler oder intellektueller Art…
-Ich erwachte aus meinem Tagträumen, denn der Schaffner kündigte die Endhaltestelle an. Stehengeblieben, Sackgasse……………..ich musste an Kafka denken. Hatte er recht?
Wollte mir mein Traum etwas zuraunen? Ich machte meine Augen zu und träumte………….träumte von Glück und Verheissung…………………bis…………bis der äussere Chauffeur mich veranlasste, meinen warmgesessenen Platz zu verlassen, um nun meiner Wege zu ziehen.
Wo wollte ich noch gleich hin???
Ach ja…….zu Optija.
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NETZphoren
23.1.2008 von Norbert Schmitt.
Last geleased
Spionage sucht
WEBes WEBend
EIGENtum
Die Ideenlosigkeit neue Traditionen zu begründen findet sich auch dort, wo wir eine neue Netzkultur vermuten. Mitunter erscheint es aber eine neue Zeitqualität zu sein,in der man Zeit und Raum überbrückt und gleichZEITig seine Leichen im Keller aufräumen kann. Eine Art Katharsis im Potential,welche Weglaufen sinnlos macht.
Mancher würde gerne einmal neue Gedanken sehen, findet jedoch immer Versatzstücke des Gleichen. Hobbies, MainstreamLektüren und -Musik, Zahl der Kinder. Wer hat was…mehr…individuelleres?
Das Kinder sich heute immer mehr selbst überlassen bleiben ist, bei der Helligkeit mancher Eltern, fast förderlich für deren Ent-Wickelung. Kinder sind eine Art Besitz für sie, wie andere Dinglichkeiten, scheinbar Dringlichkeiten, auch.
Materialismen gehen erschreckend tief. Man meint fast, dass Organe und Glieder austauschbare Vehikel sind, schneidert sich neue Gesichter. Vielleicht kann man bald auch Enzyklopädien implantieren.
Der Mensch hat seine physiologische Grundlage, die er sich mitunter selbst erschafft. Der Leib ist kein Auto, wobei man auch da individuelles entdecken kann, nicht in der Marke, sondern in der Erscheinung…Benutzerspuren, Farben, Inhalt etc. Dann gibt es noch die Talente, Fähigkeiten…selbst Geschmackssinne kann man bilden…und sei es nur* der Gaumen.
Schiller lebte mit einem siechen Leib und Bewies durch seine Obduktion die Wahrheit seiner Dissertation. Der Mensch baut und verändert seinen Leib. Mimik und Gestik sind das Äusserste, jedoch prägt sich der Charakter in Gesichtslinien, Mundwinkel und Haltung. Jeder Gang ist individuell. Selbst Krankheit ist häufig auch selbstverschuldet….durch z.B Schweinefleischmast, falsche Ernährung im Speziellen, Mast im Allgemeinen. Alkohol, Drogen und manchmal Dumpfheit können ursächlich sein. Falscher Umgang und Art der Beschäftigungen wirken mehr ein als man allgemeinhin glaubt. Ja, Glauben ist nicht aus der Mode, wir nennen ihn nun Wissen.
Das Ideen, die eine Kultur betreffen, Zeit zur Umsetzung bedürfen, genauso wie es lange dauert bis ein Indivduum eine Idee in sein Einzelleben bringen kann, ist in Vergessenheit geraten. Kulturelle Umwandlungen bedürfen eines Wachsens, das ist evtl. die Crux an Reformen, dass immer gemeint wird (meinen ist schon Verfestigung der Begriffe = Materialismus) wir seien wie Maschinen, an denen man Schrauben versetzt und alles läuft anders.
Das Problem hatte wohl Echnaton schon, er hingegen war sich auch wohl dessen bewusst. Seine 1GottIdee von *ATON* wandelt sich jedoch später in Moses *ADONAI*, welches sich später in einen ganz persönlichen Gott bei Luther wiederum findet und eben unter anderen bei Schiller und Goehte zur kreativen Wurzel wird. Höhen flachen immer wieder ab, ersteigen aber jedesmal neue Höhen, wenn der Phönix aus Asche kömmt.
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Wende
17.1.2008 von Norbert Schmitt.
Am Ausgang lag der Anfang. Dieser Anfang erschien uns reichlich.
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Jedes Jahr aufs Neue beginnt ein grosser Umschwung,
dessen die meisten sich vielleicht nicht in Gänze bewusst sind.
Zumeist verspüren wir nur ein gewisses Unbehagen, welches uns zwickt und zwackt in der Nierengegend. Ganz besonders an Weihnachten ergeht es uns schwer. Er ist ja gekommen nicht Frieden zu bringen, sondern das Schwert….
Kräche sind also vorprogrammiert, dadurch, das *FriedeFreudeEierkuchen-Familienbande*
durch ein wenig Druck zerspringen, weil eben einer der sieben eisernen Ringe vom Herzen springt.
Bestellungen beim Universum abzugeben ist ein ganz besonderes Kulturphänomen unserer
Tage, in denen wir, wenn es hoch kommt, nur uns selber suchen.Gefunden wird jedoch nicht allzuviel…oder sagen wir….es wird ein interessanter Fehldruck* (was ja in einem Zeitalter der Absurditäten und Kuriositäten als etwas ‘Besonderes’ angesehen wird - wobei es in Wahrheit einfach nur unvolkommen ist) ein Fehldruck* der Individualität erstellt. Eine Art Pseudo-Individualität, die -beim Carneval des Maskenspiels in irgendeiner Form, durch ihre Absonderlichkeit, hervorsticht.
Das Suchen nach eben dieser ‘individuellen’ Haltung zum Leben und das Verändern des
Charakters in diese Richtung scheint doch ziemlich zur allgemeinen Zeitenwende der
westlichen Kulturen zu gehören. Das vormals erwähnte Ab Sonder(n)liche jedoch
wird wohl mit einer in sich geschlossenen und autarken Persönlichkeit verwechselt.
Alles was den Menschen von anderen trennt wird gesucht und somit auch propagiert in Werbung und in trendiger Übertreibung von an sich gutem, der Wellness. Definiere ich mich selbst als anders als alle, meine ich einen Haltepunkt gefunden zu haben. Dieser Haltepunkt beginnt bei der *Richtigen* Wahl des Turnschuhs, um im Kindergarten zur Sekte (Gemeinde) der Auserwählten und Hippen zu gehören - und endet noch lange nicht bei der Wahl des *Richtigen* intellektuellen Buches und Berufes. Auch die Kunst und das Kunstschaffen werden zu diesem Zwecke mißbraucht, indem der Mensch nichts zum Ausdrucke bringen will als nur seine persönlichen Belange.
Was auch wiederum, bei der rechten Betrachtung, absonderlich erscheint ist, dass da Neurosen und Traumen und Wünsche einer Person, die unbekannt nach ihrem Charakter, als Bildwerke bei anderen Menschen im Wohnzimmer landen…..weil man das eben so hat. Weil der Preis streigt..
weil..weil..weil- nur nicht, weil es einen weiterbringt.
Weil es in anderem Falle ggfs. erheben könnte und in neue Formen und Welten weist. Weil es vielleicht auch einen neuen ideellen Gesichtspunkt in die persönliche Sphäre bringen könnte.
In der Literatur anfzutreffende “Selbstverwirklichte” sind da nicht uninteressanter, denn wie toll ist es zu lesen wie sich jemand prosaisch den Kaffee einschenkt oder aufs Gaspedal tritt, denn man erlebt ja selber nichts, da man sich nur mit sich selbst beschäftigt.
Eigentlich ist doch vielerlei Literatur nur interessant für den Schreiber, denn er hat ja kein Tagebuch, dem er solches erzählen könnte und er gelangt dadurch mit seinen AbSonderLichkeiten zu(r) Anerkennung seiner Unvollkommenheiten.
Wesentlich an dieser Stelle zu erwähnen, wäre, dass im 18 JHDT. interessantere Briefe zwischen Menschen tagtäglich hin und her gingen als heute in grossen Auflagen als Bestsellerliteratur zutage gefördert wird.
Welcher Kinofilm wird weltweit gesehen?
Der individualistische Film kommt entweder gar nicht in die Kinos oder wird nach einer Woche spätestens abgesetzt. Es sei denn ein Borderliner spielt die Hauptrolle. Laut und schrill muss über die Grenzen gegangen werden…..leider nicht über Grenzen des Erkennens, sondern über die Grenzen des Individuums, welches dadurch ausgepeitscht sich fühlen darf. Ein gutes Schauspiel wird nicht geschätzt, denn es wird gar nicht erst wahrgenommen. Feine Antennen müssten erst entwickelt werden…..und das hiesse ja…wir wären noch nicht vollkommen…..
und ………………………….das will ja keiner.
Welche Musik wird mit welchen Texten in der Hauptsache über den Äther gesandt? Ist es nicht so, das GEIZ GEIL und Verleumdung gute Sache ist? Ideale sind nicht gleichzusetzen mit Ideologien. Unterscheidungsvermögen ist gefordert. Nicht das Gleichmachen, um zu vereinfachen, sondern in der Vielfalt geht die Evolution.
Individuelle Bezüge schaffen, nicht dogmatisch über alte Dogmen schimpfen. Unser Zeitalter hat das Dogma der Ratio - Schiller schon erklärte und bewies, dass Verstand nicht gleich Vernunft ist und das Vernunft zu erringen ist und nicht sich anzulesen aus *Fakten, Fakten, Fakten*
Es wäre vielleicht an dieser Stelle einmal angebracht über die Idee einer
Individualität an sich zu sprechen. Was macht Individualität aus?
INDIVIDUALITÄT
______________
Das Ich - Als Haltepunkt begriffen.
Entschält - Der Anhaftung an Gewesenes.
Das Jetzt - Schon jetzt wieder vorbei.
Authentizität - Naiv ist nicht naiv.
Gehen - NichtWissen ist Weisheit.
Integrität - Wahrhaftigkeit im Spiegel.
Sein - Substanz jenseits der Ratio.
Liebe - Kindhaftes off’nes Staunen.
ZeitenWendens Ziel - Erreichbarkeit des Loslassen.
Freier Fall - Versink’ im Leben.
Gib’ dich Ihm hin - und du wirst leben.
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Silvester in waldigen Gegenden
30.12.2007 von Norbert Schmitt.
EntIchUng ist ein geiles Zeug, macht ganz lull und lall - interessanter, für manche noch, als ein ordentliches alkoholisches Koma, denn Benedikt ass ja nur 2füssler und regelte andere, ganz andere Regeln für GANZ ANDERE.
EntIchUng - sie ist in ihrer Wirkung ähnlich komatös wie SchweinemetT aus Gen0PoolIs, der Meister Ihre vergorenen Ausgegorenheiten. Denn, machend aus einem Menschen ein marionettengehaftetes Wesen, welches von unbekannter Puppenspielerhand gefügig geführt wird in sinnlos-bedingte Taten:
Mag Musik nur, wenn sie laut ist…3 Affen bissen Kernseife…GeschmacksSache sagten sie…
Mit kurzem Ziel entIchT, durchaus, jedoch sucht dieses Ziel nicht DEN Menschen, sonderN AbgesonderlicheKeiten.
Bestell Du ruhig Maßlosigkeit woanders
Der Wirt bist Du und keiner sonst
Das ICH geht derweil schwimmen in reinen Wassern
Schwimmen im Pool der immanenten Grenzenlosigkeit
Darüber hinaus entfernt das Ich der Alkohol nur zeitweise, es sei denn man erhält den PendelPegel kontinuierlich in hohen Tiefen. EntIchUng durch entmenschte Tat auf leerem Denken hingegen, entfernt Ich dauerhafter und ohne sichtbare Narben. Tarnkappe Alberichs zeugt Klone in Hirnmäusen, die willensberaubt aus Vlad eine Märe zaubern. Zauberhafter Zauberwald, chewing Gum und HornesHaut. Schönheitschirurgus leg an das Messer - schneid’s ab. Man will kein ICH zur Tat geboren…Ergeht sich lieber in tumber Hormoneswallung. War’s die Schilddrüs’? War’s der Wein? Ich weiss es nicht, ich bin KEIN.
Manch ein Gegenüber merkt schon gar nicht, ob ein Ich darinn ist im ÖlGefäss, denn EntIchUng gehört so sehr zum HormonCulus, dass es sogar Orakel dafür gibt, entIchTe Orakel mit Hotline twentyfour-hours-a-day. Salat ohne Dressing, BodySour, gib dem der nichts hat ein NICHTS. Sei nichts und Du wirst für gross gehalten. Wünsch Dir alles und vergeh’ - Der Lebenstrom spült weg die falsche Fee.
Entlade Dich der schweren Welt, oh Atlas, gib Dich hin dem Puppenspieler, er zeigt Dir fernNahe Wälder des EntIchTen ICHs - Spiegel aus Glas bespiegeln sich selbst. Null und Null gibt DoppelNull - DoppelNullKommaNichts.
Ich ist nicht gleich Ich, Selbstlos nicht EntIchUng.
SiegesReich davongejagd - Asyl im Geiste anbetragt und angetreten tragend.
Lass sich die Shoppiisten betten - zu Ihrem güld’nen Vogel aus Stahl
Ceasar brach ab mit Sitten - Eurogefeistete Därme des Terrors
Wer säte die Saat - wer trennt die Guten von den Schlechten
TaschenBär und AnGesinnte - 3 HaselNüsse gibt uns keiner
Nur ICH in ich nimmt an - Dünkt sich etwas kleiner
Universum in Nussschalen - Schale Ideen laufen Amok in Schulen.
Schulen des Terrors - Prüfungsterroristen meinend
Meinungen verträten Sinn - Inniglich Vertrocknung
Entichung ist der Welten Lohn, was will der terroristische Landwirt mit gengestärktem Maisabfall die Taschen füllen? Kastrierend einfach alles. Intelligenz erringt nur der, welcher ahnend ahnt, dass er noch keine errungen hat. HybriSS zählt die Hinkelsteine, lau, wer sagt er hätte keine:
EIngefügt ins pseudoGrosse und ins Ganze, verlässt der Tod den Schauplatz nicht
Pfeift die ICHe nur ins Abseits. Abseits steht der Tor und hält’s mit Toren
Zieht sie vor - Opfert ihr nur eure Bauern - Der Springbock ist bereit zum Sprung.
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WeiheMächte - Eine Textur
26.12.2007 von Norbert Schmitt.
Eine materielle heile Welt gibt es wohl nicht, hingegen eine, umso stärkere, ideelle Welt. Ideen als Wirklichkeiten zu begreifen liegt zwar der Postmoderne ferne, jedoch vermindert das nicht wirklich die Kraft ihrer Existenz.
Dass Weihnachten zum Kitsch verkommen ist, ist vielleicht nicht Irgendjemandes Schuld, es bezeichnet aber genau unsere Ideenlosigkeit. Nicht von Fantasien ist die Rede, sondern von Kräften, die durch die Nervenbahnen unseren Charakter ergreifen und somit unseren Nachbarn. ‘Wer kennt Wen’ ist gegebenenfalls ein schwaches Zeichen der Wirkung des Einzelnen und seiner Tat. Für Mensch selbst gibt Tat ein Ich - für seine Umgebung ergibt sich Identität - für die Zukunft ergibt sich Kultur und für die Vergangenheit Geschichte. Die Intelligenz und der soziale Status erscheinen relevant, sind aber hinfällig, wenn man die Ströme des Handelns beäugt, denn, in der Regel kostet eine Tat nur Willenskraft und, vordem, energisches Denken.
- Kleine Leute - Kleine Taten
- Grosse Klappen - Schall und Rauch
- Wenig Worte - Wirkend Starken
- Der kulturen Zeitenlauf
Schönheit ist nicht beliebig und subjektiv, sicher kann jeder finden was er will. Hausfassaden zu verkitschen ist jedoch in mancher Hinsicht Körper-, bzw. Seelenverletzung. Wie, wenn man etwas Unbekömmliches geniesst, hinterlässt es einen eklen Nachgeschmack.
- Sodgebrannte Unmanier
Vielleicht gibt das Christkind, gerade durch sich selbst und seine Botschaft, eher Trost und Hoffnung als der schale Weihnachtsmann mit seinen *nur* kurzweiligen Dingen, die er spendet. Der ursprüngliche Nikolaus brachte Heilung und in der Funktion eines Namenstages nahm er wohl die Eigenschaft des Vorboten an. Weisend auf den, der da kommen soll und kam und sprach ‘Folget mir nach’. Wohin man Folgen sollte……naja, das liegt wohl wieder auf der Ebene der Ideen…und die will man ja nicht… egal wie individuell brechbar solch eine Idee auch sein mag. Der Morderne fügt sich lieber unter feste Regeln, die er nicht als solche wahrnimmt, als eigene Ideen zu denken.
Heiligung - Des Heilens Kraft
Macht Alltägliches - In Wunderbares
Zu Entrücken - RegelLos + Ganz
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Lebensfeindes Freunde
17.12.2007 von Norbert Schmitt.
- Kritik der reinen Kritik -
Man kann sicherlich vielen Leuten vieles vorwerfen, wenn einem genaue Kenntnisse und Überschau über deren Werk fehlen. Sieht man sich, wenn Mühe gescheut wird, auch nur ausschliesslich seine Biographie an, wird man häufig einen sehr offenen undogmatischen Menschen finden, der jedem seine Facon beliess und eben genau jene eigene Facon schätzte.
Über seine Aussprüche lässt sich sicher streiten, jedoch muss man in Betracht ziehen, dass Grundlage seiner Rede, der Mensch ist, welcher innerlich existiert, real und in Prozessen.
Legt man dies einmal einen Gedanken lang wirklich zugrunde, relativieren sich viele Aussagen eines Menschen über die verschiedenen Belange des Lebens. Häufig ist man entsetzt über einseitige Berichterstattung, welche Urteile impliziert, anstatt dem Leser Denkmodule zu vermitteln, mit denen er selbst sich eine Meinung bilden kann. Eben dieses, dem Leser eine Meinung zu vermitteln, ist in Wissenswertem nicht zu finden. Wenn einer sagt: “Denke zuerst einmal durch, was ich sage, und urteile danach!” Sagt er nicht, sei dummgläubiger meiner Worte, sondern genau das Gegenteil. Das das einer autoritätsgläubigen Zeit zuwider ist, liegt in der Natur der Sache.
Nimmt man Bruchstücke aus einem Satze, Absatz, bzw. Buch…..sind es eben nur Bruchstücke und nicht die Idee des Autors. Vor allem dann nicht, wenn es sich um Gedanken handelt, die vor und/oder für Menschen geäussert wurden, die sich schon intensiver mit seinen gedanklichen Grundlagen beschäftigten. Das moderne Leben macht wahnsinnig gescheit…Bildung umsonst….oder Bildung umsonst? Das ist hier die Frage.
Mit 7 Jahreszyklen bekommt man sein Leben ja auch zuende gelebt. Vielleicht wird es auch mal länger….
Das Leben oder AufENThaltungen. Unstet war es ja schon immer, das Leben, zumindest seit unsere Grossväter ausstarben und mit ihnen Nietzsche. Wille ….. Wille und Tatkraft, welche nicht auf Wirtschaftlichkeit gerichtet waren, sondern auf Sinnhaftigkeit und Tiefgang. Mag da braune Sosse d’rübergegossen worden sein, dass allein kann nicht als Ausrede gelten.
Wer denkt weiter als sein Abschluss? Bin ich das oder bin ich dies?
In erster Linie sind wir Mench - und der ist nicht sein Beruf, sondern, wie es die Sprache so schön sagt:
Übt diesen aus! Es muss wohl an einer ans genialische grenzenden Verwirrtheit liegen, die wir uns patentieren lassen sollten. Gegebenenfalls ein Älternhaus, welches immer am Rotieren war. Oder das Idealfreie, das mit Ideologiefreiheit gleichgesetzt wird…oder oder oder
Zumindest bin ich vor 100 Jahren in ein Zeitloch gefallen und wache nun hier in Deutschen Ländereien auf. Die Frage ist nur………….hab’ ich mich geworfen oder Goliath? Warum denkt sich mir das alles?
Wahrscheinlich, weil ich heute auf dem Jahrmarkt war und mir das das Hirn versengt hat.
Brot und Spiele….CamelION der M8
Wer hat den Weihnachtsmann gemacht?
Knecht Ruprecht spendet Töne
Auf des Rabens Okulele
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MonaDe im Wald
11.12.2007 von Norbert Schmitt.
Monate, Wald und Bäume - Weihe N8s Party
Alltäglichkeiten - Nonexistentes Draussen
Der Körper, die Körper - Gewebe aus Samt
Nichts Maschinenhaftes - Alles Klang, Klang
Auf feinen Ebenen - Feierliche AdventesZeit
PlanEn folgen - Wir sind Plan; A oder B
Eigenwille im Tiefsten - Innerstes der Plan
Nicht planieren - SchöpferICH, Grundes Grund
Entschälte Trugesbilder - Selbst ist wohl der Weg
Wahrheit macht frei - Erinnert wird der TEXT
Wenn letzte Türchen öffnen - Manch Einer
Schokolade HostienHaft verschlemmend’ Pries
Verlegenheit - Lichter sollten hellen
Feiner Schein - Zu böser Stunde
Erwachend’ KEIN - Tarzan und Jane
Menschen müssten erst geboren sein
Bewegung AllEin - Relation Entschält
UnvernichtBar - Hörst Du zu?
Fiebrig’ Erkaltung - Könige + Weise
DREI Gaben braucht ein Jeder
UnvernichtBar -
DaHeim - LebensBäumens Keim
UnvernichtBar -
Hörst Du zu?
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